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Aromatherapie mit dem Vaporizer

Aromatherapie mit dem Vaporizer

Wer sich unter Aromatherapie etwas vorstellt, wofür man zum Arzt oder Heilpraktiker gehen muss, der irrt. Eigentlich ist es schlicht die Verwendung natürlicher Aromastoffe, um Krankheiten zu behandeln oder ihnen vorzubeugen. Ein simples Beispiel ist das Riechen von Teebaumöl, um die Nase frei zu bekommen.


Die Aromastoffe bezeichnet man als Terpene, übrigens nicht nur bei Cannabis. Meistens wird in der Aromatherapie mit ätherischen Ölen gearbeitet, oft aber auch direkt mit den Heilpflanzen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Einreiben auf die Haut, Verdampfen im Schälchen über der Kerzen oder über einen Luftbefeuchter im Raum verteilt, es gibt zahlreiche Wege, wie die Duftstoffe ihren Geruch und ihre Wirkung verbreiten können. Eine moderne Methode, die immer beliebter wird, ist die Verwendung eines Vaporizers für die Aromatherapie.

Alle Heilpflanzen kann man verdampfen

Für die gesundheitliche Nutzung der Aromastoffe bietet sich ein breites Spektrum an Gewächsen mit heilenden Wirkstoffen an wie zum Beispiel Eukalyptus, Fichte, Hopfen, Hanf, Lavendel, Zitrusfüchte, Pfefferminze, Salbei, Kamille, Rosmarin oder Thymian. Für manche Pflanzen ist eine bestimmte Anwendungsform besonders prädestiniert, für den Vaporizer eignen sich die meisten Gewächse gleichermaßen gut. Für das Vaporisieren von ätherischen Ölen sind nicht alle Vaporizer in der Lage, dann kann man aber direkt zur getrockneten Pflanze greifen. Zu beachten ist dann die jeweilige Temperatur, bei der die Wirkstoffe freigesetzt und verdampft werden. Außerdem sollten die Pflanzenteile immer sehr gut zerkleinert in den Vaporizer eingefüllt werden. Im Grunde gibt es zwei Methoden Aromatherapie mit dem Verdampfer zu betreiben:

Phytoinhalation

Das Wort Phytoinhalation würde unbeholfen aus dem griechischen übersetzt in etwa „Pflanzen einatmen“ bedeuten. Die Methode der Phytoinhalation ist für die Aromatherapie besonders effektiv, da die Substanzen direkt über den Dampf aus dem Vaporizer in die Lunge gelangen und dort aufgenommen werden können. Wenn es also um einen möglichst starken Effekt geht, ist die Phytoinhalation die Methode der Wahl.

Raumduft-Modus

Diese Methode zur Aromatherapie beherrscht nicht jeder Vaporizer. Hat man diesen Verwendungszweck im Sinn, sollte man also gezielt nach einem geeigneten Gerät suchen. Die bekanntesten Modelle, die einen Raumduft-Modus haben, sind der V-Tower und der Extreme Q vom kanadischen Hersteller Arizer. An Stelle des Ballons oder des Schlauchs für den Shisha-Modus wird ein Glastopf mit Sieb auf den Vaporizer gesteckt. Diesen kann man dann mit der Heilpflanze seiner Wahl befüllen. Es empfiehlt sich eine der oberen Ventilationsstufen, um den Duft gut im Raum zu verteilen.

Ätherische Öle im Vaporizer

Wie erwähnt kann nicht jeder Vaporizer mit einem ätherischen Öl betrieben werden. Auch hier sollte man sich bereits vor dem Kauf erkundigen. Die Modelle von Storz und Bickel sind dazu in der Lage. In die Kräuterkammer gibt man einfach das mitgelieferte Tropfkissen und träufelt etwas von dem Öl darauf. Da es nicht unbedingt erstrebenswert ist, dass sich die stark riechende Flüssigkeit im Gerät verteilt, sollte man das Tropfkissen mit dem Essenzöl benetzen, bevor man es im Vaporizer platziert. So kann man sich vergewissern, dass es nicht zu nass ist.

Auch prophylaktisch sind die Aromen aus dem Vaporizer nützlich

Man muss nicht unbedingt unter einer Erkrankung leiden, um von einer Aromatherapie mit dem Vaporizer zu profitieren. Etwas Lavendel zur Entspannung vor dem Schlafen oder etwas Zitrusaroma für die frische am Morgen, Pfefferminz für den freien Atem, die Möglichkeiten sind zahllos. So nutzt man den Vaporizer einmal mehr für die Erhaltung der Gesundheit. Denn ungeachtet der Details einer Symptom-Behandlung hilft die Aromatherapie immer auch durch die Steigerung des Wohlbefindens und damit der Lebensqualität.

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