×
  • search_icon
  • 0 cart_icon

    Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Vaporisieren gegen Erkrankungen der Atemwege

Vaporisieren gegen Erkrankungen der Atemwege

Asthmatiker, die gerne Cannabis konsumieren möchten oder es aus medizinischen Gründen verwenden, sollten davon absehen, es zu rauchen. Die Verbrennungsrückstände von Cannabis, oder schlimmer noch, von Tabak, sind alles andere als der Gesundheit der Atemwege zuträglich. Die orale Einnahme von Cannabis, verarbeitet in Lebensmitteln, ist aufgrund des Aufwands und der schwierigen Dosierung auch nicht jedermanns Sache. In diesem Fall kann ein Vaporizer eine Alternative sein, welche die Inhalation der Cannabis-Wirkstoffe ohne die Gesundheitsschäden des Rauchens möglich macht.


Ein Vaporizer ist mehr als nur Schadensbegrenzung

Neben der Reduktion von Gesundheitsrisiken bietet das Verdampfen auch Effekte, die den Zustand der erkrankten Atemwege wirklich positiv beeinflussen können. Im Gegensatz zum Rauchen inhaliert man beim Vaporisieren keinen heißen, trockenen Rauch, sondern warmen und feuchten Dampf. Dieser kann wie ein Schleimlöser auf die Lunge wirken, und auch Nebenhöhlen-Entzündungen können damit gelindert werden. Durch Zugabe von Medikamenten in den Vaporizer kann die Behandlung von Atemwegserkrankungen unterstützt werden, ähnlich wie bei einem Inhalator, indem man beispielsweise Eukalyptus-Dämpfe einatmet.

Vaporisieren bei Asthma

Von ehemaligen Rauchern gibt es einige Erfahrungsberichte, die positive Veränderungen des Gesundheitszustands nach dem Umstieg von der Zigarette auf einen Vaporizer dokumentieren. Viele berichten davon, dass sie ihre Asthma-Medikamente danach seltener zum Einsatz brachten. Einerseits könnte das eine Auswirkung des Verzichts auf Tabakrauch sein, andererseits sind mehr als nur einzelne Erfahrungen nötig, um zu belegen, dass das Verdampfen bei Asthma tatsächlich helfen kann. Mittlerweile gibt es zu diesem Thema auch wissenschaftlich fundiertere Erkenntnisse. Es wurde zum Beispiel eine Studie durchgeführt, bei der 18 Raucher (11 Männer, 7 Frauen) den Tabakkonsum entweder ganz einstellten (10 Testpersonen) oder stark reduzierten (8 Testpersonen) und auf Vaporizer umstiegen. Alle Teilnehmer litten unter leichten bis mittelschweren Symptomen von Asthma. Von allen wurde der Gesundheitszustand zu Beginn der Studie genau festgehalten, wonach dann eine sechs Monate andauernde Phase der Langzeitüberwachung folgte. Abschließend wurde erneut der Gesundheitszustand der Testpersonen ermittelt, sowohl anhand physischer Untersuchungen, als auch mittels Befragungen. Bei allen 18 Asthma-Patienten stellten sich gesundheitliche Besserungen ein. Zum einen auf den allgemeinen Zustand bezogen, zum anderen aber auch explizit bezüglich der Asthma Symptome. Die einzigen Nebenwirkungen zeigten sich in Form von vorübergehenden Halsentzündungen und Mundtrockenheit.

Vaporisieren von Kräutern gegen Atemwegserkrankungen

Diese Studie stellt das Vaporisieren auch ins Verhältnis zum Tabak-Rauchen, aber auch wer Asthma hat und nicht raucht, kann einen Vaporizer sinnvoll nutzen. Denn ein Vape kann auch mit Kräutern beladen und verwendet werden, die für die Behandlung der Erkrankung geeignet sind. Cannabis hat auch hier seine Stärken, aber für Asthma eignet sich die Anwendung anderer Kräuter wie Damiana oder Pfefferminze. Beide werden bereits seit Jahrhunderten zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt, Damiana speziell bei Asthma, und Pfefferminze mit ihrem angenehmen Geschmack werden gegen eine Vielzahl von Beschwerden verwendet.

Vosichtsmaßnahmen beim Vaporisieren von Kräutern bei Asthma

Trotz allem ist an erster Stelle geboten, den Arzt zu konsultieren und keine Experimente mit einer Selbstbehandlung mit dem Vaporizer zu machen. Während eines Asthma-Anfalls ist vom Gebrauch des Vaporizers abzusehen, hier gilt es Luft und eventuell das Aerosol eines Notfallsprays zu inhalieren. Wer Kräuter gegen Asthma durch den Verdampfer inhalieren möchte, sollte sich vorher schlau machen. Wichtig ist es, die Kräuter nicht zu überhitzen. Also sollte für das jeweilige Heilkraut die optimale Verdampfungstemperatur ermittelt werden. Dieser Punkt ist nicht nur für Asthmatiker zu beachten, sondern für alle, die ein optimales Vape-Erlebnis mit minimalem Gesundheitsrisiko wollen.