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Woran erkennt man, ob Hanfblüten und Kräuter für den Vaporizer kontaminiert sind?

Woran erkennt man, ob Hanfblüten und Kräuter für den Vaporizer kontaminiert sind?

Heute greifen die Menschen wieder verstärkt auf Produkte aus der Natur zurück, wie beispielsweise Hanfblüten. Es ist, als hätten sich die Menschen durch das synthetische Zeitalter hindurch entwickelt, um ihm nun wieder zu entfliehen. Alles sollte Bio sein und am besten direkt von Beet, Baum oder Strauch aus der Nachbarschaft stammen. Wir stellen uns vor, dass jedes Gewächs, Obst, Gemüse oder Kraut, das wir kaufen, sammeln oder auch selbst anbauen, unverfälscht und auf eine bestimmte Art rein ist. Schaut man sich die Pflanzen aber beispielsweise durch ein Mikroskop an, sieht man, dass sie viele kleine Mikroben oder Pilze und dergleichen beherbergen. Dies betrifft vermutlich auch die Kräuter, die Du in Deinen Vaporizer füllst, um sie zu verdampfen.


Die Verwendung verunreinigter Kräuter im Vaporizer kann Folgen für die Gesundheit haben.

Kontamination geschieht in der Natur oder beim Anbau sehr leicht und praktisch ständig. Das ist auch kein Wunder, schließlich sind die Bedingungen für die Keimbildung, feucht und mit Temperaturen, die das Wachstum von Leben ermöglichen. Daher wäre es gut, wenn pflanzliche Produkte hinsichtlich schädlicher Keime sorgfältig überprüft würden.

Im Falle der beliebten Hanfblüten aus Nutzhanf beispielsweise fehlt es in der Praxis an der Durchführung ausreichender Tests, bevor die CBD-Blüten in den Verkauf gelangen. Das British Medical Journal veröffentlichte eine Studie über Konsumenten, die aufgrund von Verunreinigungen in den Knospen verschiedene Nebenwirkungen erlitten, Müdigkeit, Schwindel und sogar Gedächtnisverlust.

Welche Kontaminationen gibt es bei Hanfblüten?

Im großen und ganzen hat man es bei Kräutern wie Hanfblüten mit drei unterschiedlichen Arten von Kontamination zu tun. Natürlich können die Pflanzen mit allen möglichen Substanzen in Kontakt kommen, bevor sie beim Verbraucher angelangt sind. Doch die folgenden Verunreinigungen sind bei weitem die häufigsten:

Bakterien

Die Infektion mit Bakterien ist zumeist eine Folge von Fehlern in den Abläufen der Herstellung, der Trocknungsprozesse oder der Lagerung. Für Patienten mit einem geschwächten Immunsystem, die aus medizinischen Gründen den Vaporizer verwenden, können die Bakterien durchaus eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Pestizide

Egal welche Pflanze man züchtet, man sieht nicht gerne, wie kleine Insekten sich an ihnen zu schaffen machen oder auch wie sogenannte Unkräuter ihnen die Nährstoffe streitig machen. Der Griff zu Mitteln der Schädlingsbekämpfung liegt insbesondere für viele Landwirte nah, da Ernteausfälle existenzbedrohend sein können. Es ist wichtig, einen gewissen Zeitraum vor der Ernte keine Chemikalien zu verwenden und die Pflanzen durch die Gabe von reichlich Wasser zu spülen, um den Verbleib von Rückständen zu vermeiden.

Pilze

Vielleicht die häufigste Form der Kontamination ist die Pilzinfektion. Durch den Feuchtigkeitsbedarf der Pflanze während des Wachstumszyklus, stimmen auch hier die Bedingungen für das Gedeihen von Pilzen, meist eine Art Schimmelpilz. Aber auch beim Trocknen können die Pflanzen leicht Schimmel ausbilden, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Wie erkennt man die Kontaminationen bei Cannabis

Scharfe Beobachtung ist das A und O, um Verunreinigungen in Hanfblüten auszumachen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, wie eine Knospe aussehen kann, und wo irgendetwas faul ist. Eine gute, saubere Blüte ist sehr klar strukturiert, ob sie nun fest oder locker und fluffig ist, sie besitzt scharfe Details und Konturen.

Sind diese verschwommen und unklar, deutet das oft auf Schimmelbildung hin. Pestizide erkennt man hingegen eher am Geruch. Natürlich ist da im Zweifelsfall der Kenner gefragt, da es sehr viele Sorten mit extrem unterschiedlichen Aromen gibt, doch sollte Cannabis modrig riechen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es zu feucht gelagert wurde, und verschimmelt oder mit Bakterien infiziert ist.

Der Geruch der Hanfblüten ist ebenfalls entscheidend

Wenn es unnatürlich scharf oder chemisch riecht, könnten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der Knospe sein. Und schließlich gibt es noch den Haptik Test. Man nimmt eine kleine Blüte zwischen zwei Finger. Im Optimalfall hört und fühlt man, wie die Knospe zwischen den Fingern bricht. Ist die Blüte aber weich und flexibel, ist sie zu feucht und anfällig für Kontaminationen.

Wenn nach dem Drücken der Blüte pulverförmiger Rückstand an den Fingern verbleibt, kann auch dies ein Zeichen für eine Kontamination sein. Das genauere Betrachten seiner Kräuter ist auf jeden Fall gut und in vielen Fällen auch notwendig, wenn man sichergehen will, dass man sich keine Gesundheitsrisiken in den Vaporizer lädt.

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