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Cannabis im Vaporizer – Liegt die Zukunft in der flüssigen Form?

Cannabis im Vaporizer – Liegt die Zukunft in der flüssigen Form?

Die Tage des Verbrennens von Cannabis neigen sich dem Ende. Immer mehr Menschen verzichten auf diese ungesunde Form der Einnahme und wenden sich dem Verdampfen zu.


Wer sich einen Vaporizer kauft um damit Cannabis zu verdampfen, der steht irgendwann vor der Frage, wie viel Pflanzenmaterial er in die Kräuterkammer geben soll. Wie fest soll man es andrücken? Gerade auch für ältere Menschen und Patienten, die motorisch beeinträchtigt sind, ist das Dosieren eine besondere Herausforderung. Durch die unterschiedlich großen Kräuterkammern der verschiedenen Modelle ist es für jeden Anwender zunächst etwas schwierig einzuschätzen, wie viel Material er in die Kammer füllen soll. Tatsächlich müssen viele erst einmal raten, ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Durch moderne Extraktionsverfahren erscheinen auch immer mehr Flüssigkeiten mit Cannabinoiden auf dem Markt, die im Vaporizer verdampft werden können.

Das Problem mit der richtigen Dosis

Grundsätzlich hängt die Art und Dosierung der Befüllung von der Technologie eines Dry-Herb-Vaporizers ab. Bei Geräten, die mit Konvektion arbeiten, wird der Dampf durch erhitzte Luft erzeugt, ohne direkten Kontakt der Füllung mit einer erhitzten Oberfläche. Hier sollte die Füllung nicht so dicht gestopft werden. Auch sollte man das Cannabis nicht zu sehr zerkleinern. Ganz anders bei der Konduktions-Methode. Hier ist die Erhitzung vom Kontakt des Pflanzenmaterials mit einer Heizoberfläche abhängig. Folglich sollte man Cannabis stark zerkleinern und einigermaßen fest andrücken, damit die Weitergabe der Hitze durch die ganze Füllung gewährleistet werden kann. Vielleicht muss man sich aber in der Zukunft auch diese einfache Grundregel nicht mehr merken, denn mit dem Thema Dosierung beschäftigen sich auch schon die Hersteller der Vaporizer. Daher wird eines Tages vielleicht die Technik die Frage nach der richtigen Dosierung beantworten. Eine mögliche Antwort könnte die Verwendung von Cannabis-Liquids sein, also von Flüssigkeiten mit Cannabinoiden, die verdampft werden können.

Cannabis-Blüten vs. Flüssigkeiten für den Vaporizer

Die einfachste Idee zur exakten Dosierung von Cannabis-Wirkstoffen in Verdampfer-Geräten, ist das Arbeiten mit Kartuschen in festgelegten Größen. Dies funktioniert mit Flüssigkeiten wie Cannabis-Extrakten hervorragend. Für verschiedene Dry-Herb-Vaporizer gibt es zwar auch Dosierkapseln, doch diese lösen das Problem nicht wirklich. Schließlich muss man auch dann die Menge der Kräuter selbst abschätzen und in die Kapsel geben. Mit Flüssigkeiten ist das also sicher einfacher. Ob man deswegen aber Flüssigkeiten den Vorzug vor den Blüten zum Vaporizer gibt, muss jeder individuell selbst entscheiden. Sie können auch Nachteile haben. Je nach Herstellung ist es schwer nachzuvollziehen, was in den Kartuschen im einzelnen enthalten ist. So gab es schon diverse Skandale wegen Verunreinigungen mit gesundheitsschädlichen Stoffen. Sowohl von Lösungsmitteln, oder Pestiziden in den Flüssigkeiten als auch von bedenklichen Materialien der Kartuschen war in diesem Zusammenhang die Rede. Bei Cannabis-Blüten aus legalen Quellen wie in den USA oder den CBD-Blüten in Europa sind die Gefahren geringer, obwohl man auch hier nicht zu hundert Prozent sicher sein kann. Man muss dennoch davon ausgehen, dass Flüssigkeiten mit Cannabinoiden und Terpenen in der Zukunft noch häufiger genutzt werden.

Für wen sind Cannabinoide in Flüssigkeiten die richtige Wahl?

Solange man die Inhaltsstoffe kennt und die Quelle vertrauenswürdig ist, sind flüssige Vapes für die Gesundheit kaum eine Gefahr. Doch das gesamte Spektrum der Wirkstoffe der Cannabispflanze ist bei der Blüte garantiert, bei Vaporizer-Liquids nicht unbedingt. Es ist also eine Frage des Einsatzgebiets und der persönlichen Präferenzen. Jugendliche, die offener sind für neue Technologien werden vielleicht gerne mit Liquids vaporisieren. Und genauso kann es für manche Patienten ein Vorteil sein, da man Cannabis flüssig sehr exakt dosieren kann. Für Freunde der Natur der Pflanze und des traditionellen Cannabis-Genusses hingegen wird der Konsum von Blüten die einzig wahre Art und Weise für die Einnahme bleiben.

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