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Kampf um den besten Dampf – Kann man Top-Vaporizer noch verbessern?

Kampf um den besten Dampf – Kann man Top-Vaporizer noch verbessern?

Die Fülle an Vaporizermodellen ist kaum noch erfassbar. Trotzdem sind Modelle wie Volcano und Mighty von Storz & Bickel, DaVinci IQ und PAX vielen ein Begriff und führen bis heute die Tests namhafter Portale an, obwohl ständig neue Hersteller mit ihren Innovationen auf den Markt drängen. Woran liegt das? Gibt es an den Top-Modellen nichts mehr zu verbessern? Was tut sich auf dem Sektor Vaporizer? Hat der Markt noch Wachstumspotenzial oder ist er gesättigt und alle Möglichkeiten zur technischen Weiterentwicklung ausgeschöpft?


Den perfekten Vaporizer gibt es nicht

Selbstverständlich sind auch heute noch viele Menschen mit der Entwicklung neuer Vaporizer beschäftigt, vielleicht mehr denn je. Wer in den vergangenen Monaten Cannabismessen besucht hat, kann bezeugen, dass es immer wieder technische Neuerungen gibt und dies wird auch in der Zukunft so sein. Es existiert kein Vaporizer, an dem es nichts zu verbessern gibt, unter anderem weil es um die unterschiedlichen Bedürfnisse geht, die den potenziellen Nutzern eigen sind. Gerade die führenden Hersteller wollen außerdem durch Innovation und Leistungsoptimierung ihre Position am Markt behaupten. Dabei gibt es einige technische Eigenschaften der Geräte, an denen immer wieder gefeilt und verbessert wird.

Energieverbrauch und Akkuleistung

Die Akkulaufzeiten sind ein Punkt, an dem bei vielen Herstellern immer wieder gearbeitet wird. Hier gibt es unterschiedliche Denkrichtungen. Man kann einerseits den Akku selbst optimieren, andererseits den Energieverbrauch des Vaporizers reduzieren. Dafür wiederum gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dinge wie die Heiztechnologie, Beleuchtung wie LEDs oder Displays können effizienter gestaltet werden, oder man kann im Gerät Verlustquellen eliminieren.

Heizsysteme

Egal ob Konduktion oder Konvektion, auch an den Heiztechnologien gibt es stets etwas zu optimieren. Bei Konduktionsverdampfern geht es meistens um bessere Wärmeleitfähigkeit und Verlustminimierung. Bei beiden Systemen ist das schonende Erhitzen der Kräuter ein Thema. Die Verbrennung soll vermieden und damit das Risiko für die Gesundheit verringert werden. Das ist vielleicht das wichtigste in der Produktentwicklung bei Vaporizern, denn die Technologie soll ja gesundheitlich im Gegensatz zum schädlichen Rauchen stehen.

Benutzerfreundlichkeit

Dies ist vielleicht das weiteste Feld in der Entwicklung von Vaporizern. Die Benutzerfreundlichkeit eines Gerätes hat verschiedene Aspekte, an denen man arbeiten kann. Die Kräuterkammer soll leicht zu befüllen sein, möglichst so, dass auch ein motorisch eingeschränkter Patient mit dem Vaporizer umgehen kann. Bei der Reinigung sollte es außerdem möglich sein, keine Rückstände zu hinterlassen. Dann sind da noch die Bedienelemente, die Knöpfe oder Displays. Alles soll möglichst intuitiv zu bedienen sein, ohne dass man lange Anleitungen lesen muss.

Bei vielen günstigen Geräten, die ohne Display und mit wenigen Knöpfen auskommen, muss der Nutzer den Knopf für manche Funktionen entweder einige Sekunden gedrückt halten oder mehrmals drücken. Dies kann zwar meist in kurzer Zeit gelernt werden, aber eine optimale Benutzerfreundlichkeit bietet ein solcher Vaporizer nicht. Mittlerweile gibt es auch vermehrt Vaporizer, die das Display und die vielen Knöpfe nicht benötigen, da sie über eine Smartphone App gesteuert werden können.

Das Dampferlebnis ist eine Frage der subjektiven Wahrnehmung

Für manche Nutzer kann es sinnvoll sein, sich einen stationären Vaporizer anzuschaffen. Trotzdem macht es den Anschein, dass sich die mobilen Geräte mehr und mehr auf dem Markt durchsetzen. Sie sollen immer handlicher sein, aber man soll keine Leistungseinbußen hinnehmen müssen. Trotzdem darf der Vaporizer auch nicht überhitzen, und die Dampfqualität muss stimmen. Die Anforderungen, aber auch die Möglichkeiten für Weiterentwicklungen, sind schier endlos. Durch den Einsatz von Materialien wie Glas und Keramik sollen die Dampfqualität und der Geschmack verbessert werden. Wenn es hier Kriterien gibt, die objektiv den Dampf positiv oder negativ beeinflussen können, so bleibt das Empfinden des besten Dampferlebnisses ein subjektives.